Samstag, 14. November 2015

Film: Das Schicksal ist ein mieser Verräter


the-fault-in-our-starts-blogbusters-filmdatenbank
Filmstart in Deutschland: 12. Juni 2014
Dauer: 2 Std. 5 Min
Genre: Drama
Hauptdarsteller: Shailene Woodley (Hazel),Ansel Elgort (Augustus)

Um was geht es in diesem Film (Quelle: Filmstarts)

Die 16-jährige Hazel (Shailene Woodley) leidet seit drei Jahren an Schilddrüsenkrebs, der in ihre Lunge übergegangen ist und sie dazu zwingt, einen Sauerstofftank zum Atmen mit sich herumzutragen. In einer Therapiegruppe für jugendliche Krebspatienten lernt sie Augustus (Ansel Elgort) kennen, dem in Folge eines Tumors ein Bein amputiert werden musste. Die beiden beginnen Zeit miteinander zu verbringen und verlieben sich schließlich ineinander. Nachdem Hazel wegen einer Lungenentzündung mehrere Tage im Krankenhaus liegt, an denen Augustus nicht von ihrer Seite weicht, schmieden die beiden einen kühnen Plan. Sie wollen nach Amsterdam reisen, um Hazels Lieblingsautor Peter Van Houten (Willem Dafoe) zu treffen. Gemeinsam mit Hazels Mutter (Laura Dern) steigen sie ins Flugzeug und machen sich auf in Richtung Europa, um ihren Traum zu verwirklichen...

Meine Meinung:


Was soll ich sagen? Wie soll ich anfangen? Ich hatte gestern dank Filmstarts die Möglichkeit die Verfilmung zu "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" zu sehen. Da ich das Buch schon wahnsinnig toll und emotional fand (hier geht´s zu meiner Rezension), hatte ich ein bisschen Bedenken vor dem Kinofilm. Denn das Buch ist so wunderschön geschrieben, dass ich mir einfach nicht vorstellen konnte, dass es auf der Leinwand genau so wirkt.


Diese Bedenken waren aber vollkommen zu Unrecht....dieser Film war einfach nur WOW! Der Film ist wirklich ganz nah am Buch und er hat mich (wie das Buch) tief im inneren berührt. Besonders gefallen hat es mir, dass die so wundervoll ausgewählten Worte mit denen John Green das Buch geschrieben hat, auf der Leinwand nicht verloren gegangen sind.

Die Schauspieler sind wirklich authentisch und haben es geschafft, die Emotionen geradezu auf mich zu übertragen. Ich war in jeder einzelnen Szene ganz bei Ihnen und hatte das Gefühl jede Emotion von Hazel und Gus zu spüren.

Mir ist der Film wirklich unter die Haut gegangen und schon lange hat mich kein Film mehr so berührt. Sogar heute noch einen Tag später) lässt er mich nicht komplett los. Nach dem Film, wäre ich am liebsten noch eine Weile ganz für mich im Kino gesessen um ihn "sacken zu lassen".

Dieser Film hat für mich einige Kontroversen, denn er ist leise und doch so laut.Er hat mich zum lachen gebracht und zum weinen. Er ist wunderbar und gleichzeitig furchtbar. Ich möchte ihm jeden Empfehlen aber gleichzeitig jeden davor Warnen weil er so berührend ist. Ich möchte über Ihn reden aber gleichzeitig einfach nur schweigen. Möchte euch noch viel mehr erzählen wie er mir gefallen hat, aber finde einfach nicht die richtigen Worte die das beschreiben was ich im Kino gefühlt habe.

Für den Ein oder Anderen mag der Film oder besser die Story/Szenen ein wenig kitschig und zu dick auftragen sein (besonders am Ende)...ich fand ihn einfach nur herzzerreißend schön (wenn schön hier das richtige Wort ist)
Bildet euch am Besten eure ganz eigene Meinung (aber sagt danach nicht ich hätte euch nicht gewarnt, dass er euch erstmal nicht mehr los lässt) und ich kann nur jedem raten ein Päckchen Taschentücher bereit zu halten. (ich habe nicht nur eins gebraucht)




Kommentare:

  1. Ach je, ich und John Green und vor allem die Green'schen Helden, wir werden uns einfach nicht Grün. :D

    Vermutlich bin ich zu alt dafür, aber persönlich ist mir Greens Tränenreißer eher eine Nervensäge gewesen - ich glaube das beste was ich dazu sagen kann ist dass es für mich die Filmemacher wenigstens geschafft haben der Geschichte einen authentischeren Look zu geben als dies bei der (sehr mittelmäßig geratenen) Verfilmung von Jenny Downhams "before I die" der Fall war.
    Aber leider, die typischen (Sprach-)Manierismen seiner Helden haben mich nur wenig dazu bewegen können allzu großes Mitleid mit seinen Protagonisten zu verspüren.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Da sieht man wie verschieden die Geschmäcker sind. Was auch total gut ist.

      Mir hat ja das Buch schon sehr gut gefallen. Ich mag solche Tränenreißer einfach ab und zu sehr gerne und bin sehr anfällig für sowas ;-P

      Löschen